Weltklasse Zürich 2017 im Rückblick

An der Weltklasse Zürich 2017 liefertem sich die Elite der Leichtathletik-Welt spannende Kämpfe. Für die Schweiz endete der Abend mit mehrheitlich positiven Resultaten.

Im Rahmen der Weltklasse Zürich massen sich erneut die weltbesten Leichtathleten im Zürcher Letzigrund. Erst vor rund zwei Wochen wurden in London die aktuellen Weltmeister der jeweiligen Diszipinen gekürt, nun waren viele von ihnen in der Schweiz zu Gast.

Mit Mo Farah gab einer der besten Langstreckenläufer der Sportgeschichte seinen Abschied auf der Rundbahn. In seinem letzten Stadiowettkampf gewann der Brite nach einem Foto-Finish mit 4/100 Sekunden Vorsprung und durfte den Diamanten mit nach Hause nehmen.

Für Karim Hussein lief es ebenfalls gut. Der Schweizer konnte sich über 400 Meter Hürden eine persönliche Bestleistung erzielen und klassierte sich auf dem starken dritten Rang.

Nicht wie erhofft lief es dagegen für Lea Sprunger. Über 400 Meter Hürden erreichte sie zwar einen guten dritten Rang, wirklich zufrieden sei sie aber nicht, verriet sie Radio4Sport.

Mutaz Essa Barshim, der katarische Hochsprung-Weltmeister, liess auch diesmal nichts anbrennen und bleibt 2017 weiterhin ungeschlagen. Als Einziger überquerte er 2,36 und liess damit den WM-Dritten Majd Eddin Ghazal aus Syrien gleich um 5 cm hinter sich.

Ähnlich souverän beherrschte Stab-Weltmeister Sam Kendricks seine Konkurrenz. Zum erwarteten Duell mit Olympiasieger Renaud Lavillenie kam es schon deshalb nicht, weil der Franzose auf seiner Anfangshöhe von 5,63 hängen blieb. Kendricks überquerte 5,87.