ZSC Lions verlieren vor ausverkauftem Haus müdes Spiel

Zum Abschluss des Wochenendes gab es im Hallenstadion vor erstmals ausverkauftem Haus das Rivalenduell mit dem HC Davos zu bestaunen.
Der Sonntagsgroove war aber etwas spürbar auf dem Eis und so verloren die ZSC Lions ein müdes Spiel  mit 1:3.
Dies, obwohl das Spiel sehr gut anfing für die Zürcher. In der Hälfte des ersten Drittels nämlich, gelang Robert Nilsson im Powerplay der 1:0-Führungstreffer.
Den orchestrierte er gemeinsam mit Topscorer Fredrik Pettersson und dem Ex-NHL-Verteidiger Kevin Klein.
Die Lions konnten trotz vieler Verletzten in der Defensive standhalten und diese 1:0-Führung bis fünf Minuten vor der zweiten Drittelsirene behaupten.
Der Davos Stürmer Samuel Walser war dann für den Ausgleichstreffer besorgt und leitete die Wende für die Bündner ein.
Danach passierte aber lange wieder nichts mehr. Viele Ungenauigkeiten prägten das Spiel und es gab sehr viele Abseits- und Icingsituationen.
Ein Phänomen, das in dieser Häufigkeit (wenn überhaupt), nur in den unteren Schweizer Hockeyligen vorkommt.
Zehn Minuten vor Spielschluss gelang dann plötzlich und aus dem Nichts das 1:2 für Davos durch Broc Little, der die Scheibe über die Linie bugsieren konnte.
Mauro Jörg erzielte dann noch in der letzten Spielminute auf Zuspiel von Dario Simion das 1:3 und war für das definitive Schlussresultat besorgt.

Im zweiten Sonntagsspiel kassierte auch das zweite Zürcher Team eine Niederlage. Der EHC Kloten wurde auf heimischem Eis nur knapp vom amtierenden Schweizer Meister SC Bern mit 1:2 geschlagen und blib folglich ebenfalls ohne Punkte.

Die Stimmen zum Spiel im Hallenstadion zwischen den ZSC Lions und dem HC Davos, gibt es hier im Beitrag zum nachhören.